Prüfungslehrgang Berlin 25.3-26.3.2017

Am letzten Wochenende veranstaltete der SV Tora Berlin e.V. seinen, in diesem Jahr ersten, Prüfungslehrgang für alle Trainierenden ab dem 7. Kyu. Streng geteilt nach Graduierungen werden bei dieser Art Lehrgängen vor allem Techniken wiederholt und bereits gelernte Methoden aufgefrischt.
Wir waren mit 6 Schülern vor Ort um diese zusätzliche Trainingsmöglichkeit zu nutzen. Die Möglichkeit am Ende des Lehrgangs eine Prüfung abzulegen war uns weniger wichtig, viel wichtiger was es Techniken zu üben, ein paar neue Informationen mit in unseren Verein zu bringen, Altbekanntes zu wiederholen und sich auch in der Gemeinschaft blicken zu lassen.
Gelerntes wird ab dieser Woche in unseren Hallen zum Einsatz kommen. Wir sind dankbar für diese Möglichkeit uns werter zu bilden und das jeder von uns auf seinem Weg wieder ein paar Schritte voran gekommen ist.

Oss Fabian

Weinachtspause 2016

Kurzmitteilung

Wir wünschen allen Mitgliedern, allen Besuchern und allen Unterstützern ein frohes und geruhsames Fest.
Natürlich auch einen guten Rutsch in das Jahr 2017.
Die Hallen bleiben (leider) wie gewohnt in den Weinachtsferien geschlossen. Das erste Training findet ab dem 04.01.2017 statt.

Und natürlich darf jeder, zu jeder Zeit zu einer Schnupperstunde, oder Probetraining kommen.

JKD Cup 2016 in Querfurt

Freitag, der 11.11.16, St. Martinstag. Menschen gehen mit Laternen die Straße entlang, doch wir fahren nach Querfurt. Dafür ließen wir unser Freitagstraining saußen und machten uns – auf typisch chaotische Art und Weise – auf nach Sachsen-Anhalt. Gegen 21.30 Uhr kamen wir an unserem Hotel an. Wir bezogen unsere Zimmer und suchten uns eine Lokalität, unweit von unserem Hotel entfernt, um uns für den nächsten Tag zu stärken.

Am nächsten Tag versorgten wir uns bei einem lokalen Kaufladen mit Essen und Trinken für den anstehenden und kräftezehrenden Tag. Danach machten wir uns auf den Weg zur Mehrzweckhalle, wo das Turnier stattfinden sollte. Dort angekommen ging es – nach wenigen aber typischen kleinen organisatorischen Problemen – mit den ersten Wettkämpfen los.

Es gab drei Kategorien, in denen die Starter antreten konnten: Kata, Kumite und Grandchampion.

Während Kata und Kumite wie gewohnt ausgetragen worden sind, war der Modus „Grandchampion“ für uns etwas Neues. Beim Grandchampion zeigen die beiden Kontrahenten einzeln nacheinander eine Kata ihrer Wahl. Gewinnt man mit seiner Kata, so erhält man einen Ippon. Danach startet man direkt im Shobu Nihon gegen den gleichen Kontrahenten.

Der Wettkampf wurde mit den Katawettkämpfen auf drei Kampfflächen für alle Altersgruppen begonnen. Dabei erzielte Martin den 4. Platz in der Ü18 Klasse.

Nach einer 1-stündigen Pause und einer Aikido- sowie Kenjutsu Vorführung wurde der Wettkampf im Kumite, welcher im Shobu-Ippon-Modus ausgetragen wurde, weitergeführt. Hierbei gewannen wir an Erfahrung und konnten leider keinen Platz belegen.

Zum Schluss wurde der Wettkampf im Grandchampion-Modus ausgetragen. Hier startete Martin in der Ü18 Kategorie. Auch hier belegte er keinen Platz.

Alles in allem war der JKD Cup 2016 ein ordentlich Organisierter Wettkampf. Wir haben viel Erfahrung sammeln dürfen und können nun unser Training darauf ausrichten, unsere Schwächen zu verkleinern.

Ein großer Dank geht an den SC Eintracht und speziell an Frank Mehnke und Vivien Weiselowski, die uns auf den Wettkampf aufmerksam gemacht haben und uns mit Rat und Tat zur Seite standen.

Oss Julian, Maik, Fabian und Martin.

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Wir und der SC Eintracht beim JKD Cup

Training in den Sommerferien.

Ferien.
Eigentlich die Zeit auf die man sich als Schüler am meisten freut. Das gilt leider nicht für uns, da wir unsere Halle in diesen Wochen nicht nutzen können.

Also fragten wir Sensei Büki, ob wir in den Ferien bei ihm trainieren dürfen.

Sensei Büki willigte ein und so konnten wir sein Dojo 2x die Woche besuchen.
Dort konzentrierten wir uns auf Schritttechniken, Übungen für die Beinmuskulatur. Da Sensei Büki regelmäßig Okinawa besucht, hat er uns auch Einblicke in den Ursprung des Karate gegeben.

Während dessen trafen wir Sensei Frank Mehnke und Sensei Vivien Weiselowski. Sie boten uns an auch bei ihnen zu trainieren.
Das nahmen wir natürlich dankend an und somit hatten wir eine dritte Trainingszeit am Mittwoch im SV Eintracht.

Dort versuchen Frank und Vivi die Geschwindigkeit des Sportkarate mit den perfekten Ausführungen des traditionellen Karate zu vereinen.

Auch dort kamen Schritttechniken, Kombinationen und sogar Randori vor. Wie Frank immer sagte: „Ordnung in das Chaos bringen“.

Neue Arten den Fall oder das Abrollen zu üben, haben wir dort ebenfalls gelernt und konnten daraus auch nach den Ferien neues für unseren Verein rausziehen.

Es hat viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächsten Ferien.

Vielen Dank an Sensei Büki, Sensei Frank Mehnke und Sensei Vivien Weiselowksi.

Ihr seid natürlich gern eingeladen, auch mal bei uns zu trainieren.

Oss

Lehrgang bei Namiki-Sensei 9th Dan 8.4.16 – 10.4.16

Tag 1

Wir kamen, wir sahen, wir trainierten! Für Thorsten, Julian und mich war klar worauf wir uns einließen, denn das Training von Namiki-Sensei ist dafür bekannt alles andere als einfach zu sein, denn er legt viel Wert auf Etikette, Disziplin und Kampfgeist (Spirit wie er es immer zu sagen pflegt).
Unser erster Tag begann damit das wir in 2 Gruppen aufgeteilt wurden, braun-schwarz & blau abwärts wo wir 3 uns einreihten. Unser Training wurde von Shigeo Furusho – Sensei (jetzt 7. Dan) geleitet. Thema waren Blöcke, Schläge und Tritte wo die Grenzen zwischen Kihon (Grundschule) und der kampfbetonten Anwendung verschwammen, im Sinne von kürzeren und direkteren Bewegungen. Zum Ende der 2. Einheit des Tages ließ Namiki – Sensei alle Schüler in 2 Reihen aufstellen und anschließend auf beiden Seiten der Halle Platz nehmen. Dann sollte jeweils ein Freiwilliger pro Seite zur Mitte, ich dachte mir nicht’s bei und stand einfach auf, lief zu Sensei und hörte von hinten nur noch rufen: “ Achtung Maik, das ist Freikampf“, da stand dann aber schon der einige Grade höhere Dan Träger vor mir. Als ich Namiki – Sensei sagte das es mein erstes mal ist, wurde ich mit folgendem Satz beruhigt: „It doesn’t matter“, frei übersetzt „das interessiert nicht“. Ab diesem Moment sind die Erinnerungen verschwommen, als der Kampf vorbei war setzte ich mich wieder und fragte wie hoch ich verloren habe, aber der Schüler neben mir sagte das ich ein Unentschieden erziehlt hatte. Ich war sehr stolz. Danach folgten noch weitere Kämpfe, auch Julian durfte sich probieren und konnte sogar einen Sieg erringen. *klasse*

Tag 2

Wie am Vortag, 2 Gruppen, Kihon (Grundschule) in der ersten und Kata (Form) in der zweiten Trainingseinheit, beide unter der Leitung von Shigeo – Sensei. Da jeder Meister doch anders trainiert, konnten wir auch hier viel neues lernen und für uns feststellen was gut und was weniger gut klappt. Zu Thorsten sagte Shigeo – Sensei: „Ich wünschte meine Schüler würden auch so gut trainieren wie du“. Gibt es ein besseres Kompliment? Wohl kaum.
Wir haben viel geschwitzt und so ging auch dieser Tag vorbei.

Tag 2 Abendessen
Am Samstag Abend hatte Vivien W. (Schülerin eines anderen Dojo’s) ein Essen beim Asiaten organisiert, 2 lange Tischreihen voll mit Schülern und Meistern in entspannter Atmosphäre bei Trunk und Schmaus. Noch vor dem Essen wurden Diplome für bestandene Prüfungen, Ehrungen und Geschenke übergeben. Namiki – Sensei ging an dem Abend von Tisch zu Tisch und gab Teile seines imensen Karate Wissens weiter, alle in unmittelbarer Nähe lauschten gespannt. Leere Gefäße sind halt gut zu füllen! Insgesamt war es ein sehr lustiger Abend und eine Ehre mit solch hochrangigen Karatekern neben dem Training Zeit zu verbringen.

Tag 3

Leider schon der letzte Tag. Unsere Gruppe, blau abwärts, wurde diesmal von Büki – Sensei (7. Dan) trainiert, dort lernten wir Schritttechniken & wie wichtig Hüftbewegung und das Halten der Höhe bei jeder Technik ist. Zu Beginn der 2. Einheit wurde wieder in 2 Gruppen aufgeteilt. Da wir bis dato nicht einmal direkt unter Namiki – Sensei trainieren konnten & somit die letzte Chance vorbei schien, gingen Julian und ich mit gesenktem Haupt in unsere Gruppe zurück, das wiederum muss Weiselowski – Sensei gesehen haben & sagte das alle blau Gurte die es sich zutrauen, bei den braun – schwarz Gurten mittrainieren dürfen. Wir schauten uns an und verstanden uns wortlos, also ab bei den Großen mitspielen. Das war ein Wurf ins kalte Wasser, es ging sofort mit Partnerübungen und diversen Kombinationen los die uns alles abverlangten, der Schweiß lief gleich doppelt so schnell wie an den Vortagen, ständiger Partnerwechsel, neue Aufgaben und zum Abschluss wieder der Freikampf mit Schiedsrichter wie am 1. Tag, wo wir nochmal alles geben konnten.

Fazit

Wie erwartet ein super Lehrgang mit Spaß, Schmerz und vielen neuen Eindrücken. Wenn auch mit traurigem Beigeschmack, da Namiki – Sensei einen schier aussichtslosen Kampf gegen Krebs führt. Und selbst mit dem Wissen das seine Tage gezählt sind kämpft dieser Mann, trainiert uns und lächelt. Das muss jener „Spirit“ sein von dem er die ganze Zeit sprach. Namiki – Sensei sagt er kommt wieder, wir glauben ihm, wünschen alles Gute und freuen uns riesig auf ein Wiedersehen.

Oss, Thorsten, Julian und Maik

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