Karatenerds on tour

Letztes Maiwochenende war es endlich so weit. Der #1-Karatenerd Jesse Enkamp kam zu einem Lehrgang nach Strausberg in der Nähe von Berlin. Zwei unserer Karateka, Maik und Julian, haben zusammen mit unseren Freunden Vivien und Max aus Berlin daran teilnehmen können.

Jesse-Sensei beschäftigt sich seit seiner Kindheit intensiv mit den Wurzeln des Karate in Okinawa und hat selber lange dort gelebt und trainiert. Unter anderem deshalb versucht er sich von strikten Karatestil-Zwängen zu lösen.

Seine Erfahrungen die er bei unterschiedlichsten Meistern und Stilen und auch anderen Kampfkünsten gesammelt hat, lässt er in seine Lehrgänge einfließen. So auch bei dem Lehrgang in Strausberg. Trainiert wurde in 2 Trainingseinheiten am Samstag und einer Abschlusseinheit am Sonntag.

In der ersten Einheit wurden Kombinationen trainiert, die sich am Konzept der Selbstverteidigung orientieren. Das Prinzip welches Jesse-Sensei vermitteln wollte war, dass die Hände gleichzeitig arbeiten. Abwehr und Angriff sollten simultan stattfinden. Bei den Übungen wurde der Unterschied zum „Shotokan-Karate“ aus Japan deutlich.
Die zweite Trainingseinheit beschäftigte sich mit dem Thema Bewegung. Leitmotiv der Trainingseinheit bildete das „Loslassen“ und nutzen der Schwerkraft um schnelle Angriffe starten zu können. Das Problem mit zu steifen Bewegungen und Anspannung zum falschen Zeitpunkt haben also nicht nur wir sondern auch alle anderen Stile ;). Somit war das zwar thematisch nichts neues in der zweiten Einheit, aber wir konnten neue Eindrücke mitnehmen und werden versuchen die Ideen in unser Training einfließen zulassen.
In der Sonntagseinheit beschäftigten wir uns mit der Atmung und der Verbindung von Ober- und Unterkörper. Die korrekte Atmung und Anspannung an den richtigen Stellen sollte uns unterstützen, schneller und präziser die Stände wechseln zu können. Als Abschlussübung hat uns Jesse-Sensei eine Capoeira-Technik gezeigt, welche wir im Übergang vom Boden- zum Standkampf nutzen können.
Fazit: Wir konnten viele neue Eindrücke sammeln und Ideen für unser Training mitnehmen.

Beispielsweise neue Aufwärmübungen wie das Gürtelklauen, Slow-Mo touching game oder die Kata-Gedächtnis-Übung werden wir mit Sicherheit in Zukunft auch bei uns benutzen. Auch für altbekannte Probleme, locker sein, locker sein, locker sein und locker sein, konnten wir neue Denkanstöße mitnehmen.

 

Arigatou-gozaimasu Jesse-Sensei für das lehrreiche Wochenende!

Lehrgang André Bertel 2019

Auch im kommenden Jahr findet wieder ein Lehrgang mit André Bertel statt. Dieser Lehrgang ist für alle Karateka ab dem 6. Kyu zu empfehlen. Daher möchten wir unsere Mitglieder dazu anhalten, eine Teilnahme in Betracht zu ziehen.

Alle Informationen findet ihr unter dieser Adresse.
Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahlen empfehlen wir eine frühe Anmeldung.

Osu Fabian

Ausschreibung

Lehrgang mit Bertel Sensei

Es begann Anfang des Jahres. Martin, der einen sehr guten Überblick über bevorstehende Veranstaltungen hat, machte uns aufmerksam, das Sensei Andre Bertel dieses Jahr einen Lehrgang in Krefeld ausrichtet. Der einzige Lehrgang in ganz Deutschland. Dabei spielte auch Martins Beziehung zu Sensei Bertel Lehre eine Rolle. Beeinflusst durch viele Erzählungen und gute Eindrücke entschlossen sich einige unserer Karateka im Oktober aufbrechen zu wollen. Der erste Schritt war getan.

Los ging es am 6.10. Richtung Krefeld. Einen Tag zusätzlich für die Anfahrt gönnten wir uns, um am nächsten Morgen mit voller Kraft den Lehrgang bestreiten zu können. Mit dabei waren Vivi und Frank vom SC-Eintracht Berlin, die uns nicht nur begleiteten, sondern auch unsere Mitfahrgelegenheit darstellten. Vivi und Frank sind Freunde des Vereins, vor allem auch durch das Training, das der SC-Eintracht uns ermöglicht, und echte Mitstreiter. Nach über 6h Fahrt kamen wir müde in Krefeld an, bezogen unsere Zimmer und stießen noch auf die kommenden Tage an. Dann war schlafen angesagt, morgens um 2 Uhr.

 

 

Der morgen des 7.10. begann mit einem ausgewogenen Frühstück im Hotel, einer Heißen Dusche und der Fahrt zur Turnhalle. Nach den üblichen Formalitäten ging es los. Gleich zu beginn beeindruckte uns Bertel Sensei mit seiner Offenen und Sympatischen Art. So wurden auch Sachverhalte ausführlich erklärt und es gab immer noch einen Spaß dazu. Gelehrt wurden vor allem Grundsätze und einige eher unübliche Techniken, mit denen wir uns im Training in unserem Dojo weiter beschäftigen werden. Nach 5,5h Training (2h Training, 1,5h Pause, 2h Training) war der erste Tag geschafft. Abends gab es dann eine kleine Feierlichkeit in Krefeld.

Am Letzten Tag gab es noch mal 6h Training (2h Training, 2h pause, 2h Training). Es wurde weiter auf Grundsätzen aufgebaut, die wir am Tag zuvor gelernt hatten. Das Stichwort „Ground Power“ war uns langsam ins Blut übergegangen, nur die Umsetzung muss noch optimiert werden.
Am Abend diesen letzten Tages machten wir uns dann Wieder auf den Heimweg. Sehr Müde, aber doch froh über die letzten Tage, kamen wir Nachts Zuhause an.

Das Fazit des Ganzen, sehr gutes Training, nette Leute aus der Ganzen Welt und ein echt guter Vortgeschrittener Lehrgang. Lehrgänge bei Sensei Bertel können wir nur weiter Empfehlen. Wir danken an dieser Stelle dem Karate Dojo Nakayama Krefeld e.V. für die Ausrichtung dieses sehr interessanten Lehrgangs, Andre Bertel und Takafumi Morooka für das tolle Training sowie Vivien und Frank vom SC-Eintracht, dass sie uns begleitete haben.

Training in den Ferien 10.4-21.4.17

An dieser Stelle soll dieses Mal weniger ein Bericht des gesamten Trainings, als viel mehr eine Danksagung an unsere Freunde und Trainer für die nette Aufnahme und das gute Training stehen. Es sind Ferien und unsere heiligen Hallen bleiben geschlossen. Kein offenes Dojo heißt natürlich auch eine andere Art Training (wer an dieser Stelle „Kein Training“ erwartet hat, hat wohl noch nicht bei uns trainiert). Die einen bilden sich Zuhause weiter, treiben Sport oder üben selbstständig, und eine Gruppe hartnäckiger Karateka macht sich mal wieder auf den Weg nach Berlin. Ziel des Ganzen ist natürlich nette Fachgespräche zu führen, neue Trainingspartner zu treffen und vor allem Infos und Methoden mit in unseren Verein zu bringen. Alle die dabei waren konnten natürlich außerdem ein paar grandiose Trainingseinheiten mitnehmen und sich weiterentwickeln.

Bedanken wollen wir uns auf diesem Wege beim SV Tora Berlin e. V., beim SC Eintracht Berlin e. V. sowie bei Sensei Mehnert, Sensei Büki und Sensei Frommer. Als Leiter, der von uns besuchten Trainingseinheiten, freuen wir uns vor allem über alles, was wir mitnehmen durften. Einiges wird nach den Ferien auch bei uns trainiert und an alle unsere Karateka weitergegeben. So kann ich mir auch die Mühe sparen, Trainingsinhalten zu erläutern. Die werdet ihr schon früh genug zu spüren bekommen (mit spüren ist tatsächlich wirklich spüren gemeint).

Als Letztes dann doch noch ein klein wenig Bericht für alle Interessierten. Wir sind in den letzten zwei Wochen vier Mal nach Berlin gefahren, um dort das Training wahrzunehmen. Am 10.4. und 21.4. waren wir beim SV Tora zu Gast. Trainer waren Sensei Mehnert und Sensei Büki. Den 12.4. und 19.4. verbrachten wir in den Hallen des SC Eintracht, unter Leitung von Sensei Frommer. Alle Einheiten waren anders und alle Trainings waren der Hammer!

Wir Freuen uns schon auf die nächste Möglichkeit, eure Gäste zu sein.

Oss Fabian

Prüfungslehrgang Berlin 25.3-26.3.2017

Am letzten Wochenende veranstaltete der SV Tora Berlin e.V. seinen, in diesem Jahr ersten, Prüfungslehrgang für alle Trainierenden ab dem 7. Kyu. Streng geteilt nach Graduierungen werden bei dieser Art Lehrgängen vor allem Techniken wiederholt und bereits gelernte Methoden aufgefrischt.
Wir waren mit 6 Schülern vor Ort um diese zusätzliche Trainingsmöglichkeit zu nutzen. Die Möglichkeit am Ende des Lehrgangs eine Prüfung abzulegen war uns weniger wichtig, viel wichtiger was es Techniken zu üben, ein paar neue Informationen mit in unseren Verein zu bringen, Altbekanntes zu wiederholen und sich auch in der Gemeinschaft blicken zu lassen.
Gelerntes wird ab dieser Woche in unseren Hallen zum Einsatz kommen. Wir sind dankbar für diese Möglichkeit uns werter zu bilden und das jeder von uns auf seinem Weg wieder ein paar Schritte voran gekommen ist.

Oss Fabian

Bericht zum Lehrgang beim SV Tora am 19./20.11.2016

Am Samstag um 14:30 Uhr startete das Training ab dem 6. Kyu (grüner Gürtel). Die schlechte Nachricht gab es gleich zu Beginn, Sensei Büki wird nicht unterrichten können. So begann die erste Einheit mit Sensei Kohl. Hier wurde intensiv an der Bein- und Schrittarbeit gepfeilt. Die Übungen kamen dem ein oder anderen anfangs vielleicht eintönig vor, waren jedoch durchaus fordernd. So wurde erst „trocken“ geübt und anschließend die Schrittarbeit in Partnerübungen umgesetzt. Zum Schluss gab es dann nocheinmal drei Runden „lockeren“ Freikampf. Eine gute und wichtige Trainingseinheit, da vieles so schnell wieder vergessen wird. Danke Sensei Kohl.

Dann kam Sensei Mehnert zur 2. Einheit. Es wurden flüssige anspruchsvolle Kombinationen gefordert. Dabei wurden die Aspekte von Sensei Kohl noch vertieft. Mit humorvoller Art, schafft er es auch den vielen jungen Karateka die wichtigen Punkte nahezubringen.

Sonntag begann das Training bereits um 10:30 Uhr und die Gruppen wurden nach der Graduierung aufgeteilt. Violett und Braun hatten das Glück wieder unter Sensei Mehnert zu trainieren. Es gab wieder Kombinationen mit dem Partner. Der Fokus lag in der gesamten Einheit auf der richtigen Atmung und ihrer bewussten Kontrolle. Eine tolle Trainingseinheit, die einem bewusst gemacht hat „wie viel Luft“ man noch hat… auch nach oben ;-).
Danke Sensei Mehnert.

Oss Falk.

Der Lehrgang endete mit Prüfungen. Auch unsere zwei Teilnehmer, Torsten und Falk nahmen erfolgreich an diesen Teil. Herzlichen Glückwunsch!

Oss Fabian.

JKD Cup 2016 in Querfurt

Freitag, der 11.11.16, St. Martinstag. Menschen gehen mit Laternen die Straße entlang, doch wir fahren nach Querfurt. Dafür ließen wir unser Freitagstraining saußen und machten uns – auf typisch chaotische Art und Weise – auf nach Sachsen-Anhalt. Gegen 21.30 Uhr kamen wir an unserem Hotel an. Wir bezogen unsere Zimmer und suchten uns eine Lokalität, unweit von unserem Hotel entfernt, um uns für den nächsten Tag zu stärken.

Am nächsten Tag versorgten wir uns bei einem lokalen Kaufladen mit Essen und Trinken für den anstehenden und kräftezehrenden Tag. Danach machten wir uns auf den Weg zur Mehrzweckhalle, wo das Turnier stattfinden sollte. Dort angekommen ging es – nach wenigen aber typischen kleinen organisatorischen Problemen – mit den ersten Wettkämpfen los.

Es gab drei Kategorien, in denen die Starter antreten konnten: Kata, Kumite und Grandchampion.

Während Kata und Kumite wie gewohnt ausgetragen worden sind, war der Modus „Grandchampion“ für uns etwas Neues. Beim Grandchampion zeigen die beiden Kontrahenten einzeln nacheinander eine Kata ihrer Wahl. Gewinnt man mit seiner Kata, so erhält man einen Ippon. Danach startet man direkt im Shobu Nihon gegen den gleichen Kontrahenten.

Der Wettkampf wurde mit den Katawettkämpfen auf drei Kampfflächen für alle Altersgruppen begonnen. Dabei erzielte Martin den 4. Platz in der Ü18 Klasse.

Nach einer 1-stündigen Pause und einer Aikido- sowie Kenjutsu Vorführung wurde der Wettkampf im Kumite, welcher im Shobu-Ippon-Modus ausgetragen wurde, weitergeführt. Hierbei gewannen wir an Erfahrung und konnten leider keinen Platz belegen.

Zum Schluss wurde der Wettkampf im Grandchampion-Modus ausgetragen. Hier startete Martin in der Ü18 Kategorie. Auch hier belegte er keinen Platz.

Alles in allem war der JKD Cup 2016 ein ordentlich Organisierter Wettkampf. Wir haben viel Erfahrung sammeln dürfen und können nun unser Training darauf ausrichten, unsere Schwächen zu verkleinern.

Ein großer Dank geht an den SC Eintracht und speziell an Frank Mehnke und Vivien Weiselowski, die uns auf den Wettkampf aufmerksam gemacht haben und uns mit Rat und Tat zur Seite standen.

Oss Julian, Maik, Fabian und Martin.

bild

Wir und der SC Eintracht beim JKD Cup