Ferientraining beim SC Eintracht

Auch auf diesem Wege möchte sich der Michihenomon e.V. wieder beim SC-Eintracht Berlin e.V. für das Training während der Ferien bedanken. 

Wie schon in den letzten Ferien haben sich auch dieses Mal wieder einige unserer Karateka auf den Weg gemacht, um einige neue Eindrücke aus Berlin mitzunehmen. Das Training war wie immer mehr als befriedigend. Besonderen Dank wollen wir dabei an Frank Mehnke richten, der uns trainierte.

Der gesamte Michihenomon e.V. bedankt sich für die nette Aufnahme und wir freuen uns auf die nächsten Ferien. 

Osu Fabian

Training in den Ferien 10.4-21.4.17

An dieser Stelle soll dieses Mal weniger ein Bericht des gesamten Trainings, als viel mehr eine Danksagung an unsere Freunde und Trainer für die nette Aufnahme und das gute Training stehen. Es sind Ferien und unsere heiligen Hallen bleiben geschlossen. Kein offenes Dojo heißt natürlich auch eine andere Art Training (wer an dieser Stelle „Kein Training“ erwartet hat, hat wohl noch nicht bei uns trainiert). Die einen bilden sich Zuhause weiter, treiben Sport oder üben selbstständig, und eine Gruppe hartnäckiger Karateka macht sich mal wieder auf den Weg nach Berlin. Ziel des Ganzen ist natürlich nette Fachgespräche zu führen, neue Trainingspartner zu treffen und vor allem Infos und Methoden mit in unseren Verein zu bringen. Alle die dabei waren konnten natürlich außerdem ein paar grandiose Trainingseinheiten mitnehmen und sich weiterentwickeln.

Bedanken wollen wir uns auf diesem Wege beim SV Tora Berlin e. V., beim SC Eintracht Berlin e. V. sowie bei Sensei Mehnert, Sensei Büki und Sensei Frommer. Als Leiter, der von uns besuchten Trainingseinheiten, freuen wir uns vor allem über alles, was wir mitnehmen durften. Einiges wird nach den Ferien auch bei uns trainiert und an alle unsere Karateka weitergegeben. So kann ich mir auch die Mühe sparen, Trainingsinhalten zu erläutern. Die werdet ihr schon früh genug zu spüren bekommen (mit spüren ist tatsächlich wirklich spüren gemeint).

Als Letztes dann doch noch ein klein wenig Bericht für alle Interessierten. Wir sind in den letzten zwei Wochen vier Mal nach Berlin gefahren, um dort das Training wahrzunehmen. Am 10.4. und 21.4. waren wir beim SV Tora zu Gast. Trainer waren Sensei Mehnert und Sensei Büki. Den 12.4. und 19.4. verbrachten wir in den Hallen des SC Eintracht, unter Leitung von Sensei Frommer. Alle Einheiten waren anders und alle Trainings waren der Hammer!

Wir Freuen uns schon auf die nächste Möglichkeit, eure Gäste zu sein.

Oss Fabian

JKD Cup 2016 in Querfurt

Freitag, der 11.11.16, St. Martinstag. Menschen gehen mit Laternen die Straße entlang, doch wir fahren nach Querfurt. Dafür ließen wir unser Freitagstraining saußen und machten uns – auf typisch chaotische Art und Weise – auf nach Sachsen-Anhalt. Gegen 21.30 Uhr kamen wir an unserem Hotel an. Wir bezogen unsere Zimmer und suchten uns eine Lokalität, unweit von unserem Hotel entfernt, um uns für den nächsten Tag zu stärken.

Am nächsten Tag versorgten wir uns bei einem lokalen Kaufladen mit Essen und Trinken für den anstehenden und kräftezehrenden Tag. Danach machten wir uns auf den Weg zur Mehrzweckhalle, wo das Turnier stattfinden sollte. Dort angekommen ging es – nach wenigen aber typischen kleinen organisatorischen Problemen – mit den ersten Wettkämpfen los.

Es gab drei Kategorien, in denen die Starter antreten konnten: Kata, Kumite und Grandchampion.

Während Kata und Kumite wie gewohnt ausgetragen worden sind, war der Modus „Grandchampion“ für uns etwas Neues. Beim Grandchampion zeigen die beiden Kontrahenten einzeln nacheinander eine Kata ihrer Wahl. Gewinnt man mit seiner Kata, so erhält man einen Ippon. Danach startet man direkt im Shobu Nihon gegen den gleichen Kontrahenten.

Der Wettkampf wurde mit den Katawettkämpfen auf drei Kampfflächen für alle Altersgruppen begonnen. Dabei erzielte Martin den 4. Platz in der Ü18 Klasse.

Nach einer 1-stündigen Pause und einer Aikido- sowie Kenjutsu Vorführung wurde der Wettkampf im Kumite, welcher im Shobu-Ippon-Modus ausgetragen wurde, weitergeführt. Hierbei gewannen wir an Erfahrung und konnten leider keinen Platz belegen.

Zum Schluss wurde der Wettkampf im Grandchampion-Modus ausgetragen. Hier startete Martin in der Ü18 Kategorie. Auch hier belegte er keinen Platz.

Alles in allem war der JKD Cup 2016 ein ordentlich Organisierter Wettkampf. Wir haben viel Erfahrung sammeln dürfen und können nun unser Training darauf ausrichten, unsere Schwächen zu verkleinern.

Ein großer Dank geht an den SC Eintracht und speziell an Frank Mehnke und Vivien Weiselowski, die uns auf den Wettkampf aufmerksam gemacht haben und uns mit Rat und Tat zur Seite standen.

Oss Julian, Maik, Fabian und Martin.

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Wir und der SC Eintracht beim JKD Cup

Ausflug der Tai Chi Abteilung

Nachdem wir im vergangenen Jahr unseren alljährlichen Ausflug im Botanischen Garten am Schwielowsee verbracht haben, machten wir am Samstag den 03.09. diesen Jahres unseren Wandertag in Richtung Berlin. Wir trafen uns in der Herzbergstraße und besuchten die Glasbläserei Lars Joecks. Unser Tai Chi und Karatemitglied Torsten geht hier seiner täglichen Arbeit als Glasbläser nach und gab uns einen Einblick in die Fertigung von Leuchtreklamen.

Wir erhielten eine Einführung in die Materie und eine praktische Vorführung über das Glasbiegen und Einstäuben mit Leuchtstoff und alles was dazu gehört, um die einzelnen Systeme in Form und dann zum Leuchten zu bringen. Die Glasbläserei Joecks wird seit geraumer Zeit allerdings seltener mit der Herstellung von Leuchtwerbung beauftragt, sondern stellt verhäuft leuchtende Objekte aller Art, für Künstler im Raum Berlin und Umgebung, her.

Alle anwesenden Tai Chi Freunde versuchten sich zum Abschluss selbst am Herstellen einer eigenen Durstkugel für Pflanztöpfe Da das „Kugelblasen“ viel Konzentration und Aufmerksamkeit erfordert und das wiederum hungrig macht,  besuchten wir anschließend das benachbarte Dong Xuan Center, wo wir uns erst mit kulinarischen Köstlichkeiten stärkten und anschließend noch etwas in die Welt Asiens eintauchten – wenn auch in stark verkleinerter Form.

Wir können gespannt sein, wo es uns im nächsten Jahr hin treibt!2016_Taichi_Ausflug1 2016_Taichi_Ausflug2 2016_Taichi_Ausflug3 2016_Taichi_Ausflug4 2016_Taichi_Ausflug1 2016_Taichi_Ausflug1

Lehrgang bei Namiki-Sensei 9th Dan 8.4.16 – 10.4.16

Tag 1

Wir kamen, wir sahen, wir trainierten! Für Thorsten, Julian und mich war klar worauf wir uns einließen, denn das Training von Namiki-Sensei ist dafür bekannt alles andere als einfach zu sein, denn er legt viel Wert auf Etikette, Disziplin und Kampfgeist (Spirit wie er es immer zu sagen pflegt).
Unser erster Tag begann damit das wir in 2 Gruppen aufgeteilt wurden, braun-schwarz & blau abwärts wo wir 3 uns einreihten. Unser Training wurde von Shigeo Furusho – Sensei (jetzt 7. Dan) geleitet. Thema waren Blöcke, Schläge und Tritte wo die Grenzen zwischen Kihon (Grundschule) und der kampfbetonten Anwendung verschwammen, im Sinne von kürzeren und direkteren Bewegungen. Zum Ende der 2. Einheit des Tages ließ Namiki – Sensei alle Schüler in 2 Reihen aufstellen und anschließend auf beiden Seiten der Halle Platz nehmen. Dann sollte jeweils ein Freiwilliger pro Seite zur Mitte, ich dachte mir nicht’s bei und stand einfach auf, lief zu Sensei und hörte von hinten nur noch rufen: “ Achtung Maik, das ist Freikampf“, da stand dann aber schon der einige Grade höhere Dan Träger vor mir. Als ich Namiki – Sensei sagte das es mein erstes mal ist, wurde ich mit folgendem Satz beruhigt: „It doesn’t matter“, frei übersetzt „das interessiert nicht“. Ab diesem Moment sind die Erinnerungen verschwommen, als der Kampf vorbei war setzte ich mich wieder und fragte wie hoch ich verloren habe, aber der Schüler neben mir sagte das ich ein Unentschieden erziehlt hatte. Ich war sehr stolz. Danach folgten noch weitere Kämpfe, auch Julian durfte sich probieren und konnte sogar einen Sieg erringen. *klasse*

Tag 2

Wie am Vortag, 2 Gruppen, Kihon (Grundschule) in der ersten und Kata (Form) in der zweiten Trainingseinheit, beide unter der Leitung von Shigeo – Sensei. Da jeder Meister doch anders trainiert, konnten wir auch hier viel neues lernen und für uns feststellen was gut und was weniger gut klappt. Zu Thorsten sagte Shigeo – Sensei: „Ich wünschte meine Schüler würden auch so gut trainieren wie du“. Gibt es ein besseres Kompliment? Wohl kaum.
Wir haben viel geschwitzt und so ging auch dieser Tag vorbei.

Tag 2 Abendessen
Am Samstag Abend hatte Vivien W. (Schülerin eines anderen Dojo’s) ein Essen beim Asiaten organisiert, 2 lange Tischreihen voll mit Schülern und Meistern in entspannter Atmosphäre bei Trunk und Schmaus. Noch vor dem Essen wurden Diplome für bestandene Prüfungen, Ehrungen und Geschenke übergeben. Namiki – Sensei ging an dem Abend von Tisch zu Tisch und gab Teile seines imensen Karate Wissens weiter, alle in unmittelbarer Nähe lauschten gespannt. Leere Gefäße sind halt gut zu füllen! Insgesamt war es ein sehr lustiger Abend und eine Ehre mit solch hochrangigen Karatekern neben dem Training Zeit zu verbringen.

Tag 3

Leider schon der letzte Tag. Unsere Gruppe, blau abwärts, wurde diesmal von Büki – Sensei (7. Dan) trainiert, dort lernten wir Schritttechniken & wie wichtig Hüftbewegung und das Halten der Höhe bei jeder Technik ist. Zu Beginn der 2. Einheit wurde wieder in 2 Gruppen aufgeteilt. Da wir bis dato nicht einmal direkt unter Namiki – Sensei trainieren konnten & somit die letzte Chance vorbei schien, gingen Julian und ich mit gesenktem Haupt in unsere Gruppe zurück, das wiederum muss Weiselowski – Sensei gesehen haben & sagte das alle blau Gurte die es sich zutrauen, bei den braun – schwarz Gurten mittrainieren dürfen. Wir schauten uns an und verstanden uns wortlos, also ab bei den Großen mitspielen. Das war ein Wurf ins kalte Wasser, es ging sofort mit Partnerübungen und diversen Kombinationen los die uns alles abverlangten, der Schweiß lief gleich doppelt so schnell wie an den Vortagen, ständiger Partnerwechsel, neue Aufgaben und zum Abschluss wieder der Freikampf mit Schiedsrichter wie am 1. Tag, wo wir nochmal alles geben konnten.

Fazit

Wie erwartet ein super Lehrgang mit Spaß, Schmerz und vielen neuen Eindrücken. Wenn auch mit traurigem Beigeschmack, da Namiki – Sensei einen schier aussichtslosen Kampf gegen Krebs führt. Und selbst mit dem Wissen das seine Tage gezählt sind kämpft dieser Mann, trainiert uns und lächelt. Das muss jener „Spirit“ sein von dem er die ganze Zeit sprach. Namiki – Sensei sagt er kommt wieder, wir glauben ihm, wünschen alles Gute und freuen uns riesig auf ein Wiedersehen.

Oss, Thorsten, Julian und Maik

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Bericht zum Training mit Sensei Mehnert

Heute am 10.02.16 hat Sensei Mehnert den Michihenomon e. V. in Oranienburg besucht und den Karateka in 2 1/2 h viel Wissen vermittelt. Sensei Mehnert hat uns anhand der Heian Katas den Unterschied zwischen der Methodik des Erlernens einer Technik und der Anwendung gezeigt. Durch viele Partnerübungen konnten wir gleich probieren das Erlernte anzuwenden und haben einen besseren Einblick in die Heian Katas bekommen. Die Karateka sind sehr dankbar für das Training und die Anregungen werden unser zukünftiges Training sehr bereichern.

Oss

Training mit Sensei Mehnert

Training mit Sensei Mehnert

Kata Speziallehrgang

Am Samstag, den 28.11.2015, lud der SV Tora Berlin e.V. zum alljährlichen Kata Speziallehrgang ein.

In drei Trainingseinheiten wurden zwei Shotokan Katas betrachtet. In der ersten Einheit war Jihon angesagt. Allerdings nicht die originale Shotokan Jion, sondern Jion Okinawa Stil. Was für alle Beteiligten aufregend und neu war. Anschließend folgte Gojushiho Dai und deren Anwendung.

Insgesamt 3 Teilnehmer unseres Vereins waren mit am Start und gingen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Vielen Dank noch einmal an die Veranstalter.

 

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Bericht Takudai Lehrgang Dresden

27.03.2015-29.03.2015

Am letzten Wochenende, nahmen 5 Karateka unseres Vereins am Takudai Lehrgang in Dresden teil. Etwa 500 Teilnehmer, aufgeteilt auf 2 Hallen, wurden von 5 Legenden aus Tokio trainiert.

Zu Ihnen zählen: Hanshi Shiro Asano (9. Dan), Hideo Ochi (8. Dan), Akio Nagai (8. Dan), Tatsuya Naka (7.Dan) und Manabu Murakami (7.Dan).

Tag 1: Nachdem wir uns im Eingangsbereich angemeldet und die T-shirts des Lehrgangs gekauft hatten, ging es umgezogen in die Halle. In 4 Reihen aufgestellt begrüßten wir Sensei Naka und Sensei Ochi. Nach kurzer, aber intensiver Aufwärmung begann das Training mit Sensei Ochi. Knapp 20 min später war die Puste weg doch der Ehrgeiz stieg. Eine Stunde vor Ende der Trainingszeit wechselten dann die Trainer. Im Gegensatz zu Sensei Ochi ging es bei Sensei Naka etwas ruhiger zu. Er erklärte viele seiner Theorien und machte einige Übungen mit uns.

Tag 2: Nach einer kurzen Nacht, ordentlichem Muskelkater und Blasen an den Füßen, ging es zum angekündigten 3h Training mit Sensei Ochi und Sensei Murakami. Bereits eine Stunde früher als geplant war das anstrengende Training jedoch schon wieder vorbei. Nach 3h Pause ging es weiter. Diesmal mit Sensei Naka und Sensei Nagai, wobei Sensei Naka das Training leitete.

Am ersten und zweiten Tag haben wir hauptsächlich Grundlagen und nur wenig Kata trainiert. Außerdem haben wir viel dazu gelernt, damit unsere Techniken stärker werden.

Sonntag war dann auch leider schon der letzte Tag. Trainiert haben wir mit Sensei Murakami. Begleitet wurde er von Sensei Asano und Sensei Nagai. Nach weiterem Grundlagen Training, trainierten wir auch Kumite. In der letzten Stunde haben wir dann noch viel Kata trainiert. Ganz zum Schluss durfte dann die Unterstufe (Weiß bis Violett) Freikampf mit den Schwarzgurten trainieren. Nach 2 Runden wurde dann die Unterstufe gegen die Braungurte ausgewechselt um ebenfalls Frei zu kämpfen. Und das war es dann auch leider schon.

Wie auch an den anderen Trainingstagen durften wir nach dem Training mit den Senseis Fotos machen und uns Autogramme holen.

Zusammengefasst war das für alle Teilnehmer ein sehr erfolgreiches Wochenende, welches uns für Immer in Erinnerung bleiben wird.

 

Oss Jule, nachstehend noch einige Fotos.

Sensei Naka

Sensei Naka

Sensei Ochi

Sensei Ochi

Sensei Murakami

Sensei Murakami

von links: Sensei Nagai, Sensei Murakami, Sensei Asano

von links: Sensei Nagai, Sensei Murakami, Sensei Asano

 

Trainingslager Polen 2011

Seid vielen Jahren findet in unserem Nachbarland Polen ein Karate Trainingslager statt. In der Stadt Kolberg, welche sich an der polnischen Ostseeküste befindet lässt es sich morgens und abends wunderbar trainieren.

Jedes Jahr gibt es täglich 2 Trainingseinheiten. Eine morgens nach dem Frühstück und eine vor dem Abendbrot. Zudem gibt es an einem Tag, in diesem Jahr war es Mittwoch eine Trainingseinheit am Strand. Dies ist das einzige Training an dem Tag und findet bereits im Morgengrauen statt. Anfangs ist es ein ungewöhnliches Gefühl sich nicht auf festem boden zu bewegen doch es ist eine Erfahrung die sich lohnt.

Neben dem Training hat man viel Freizeit in welcher man am Strand liegen kann oder auch die Stadt besichtigen kann.

Auch an das Essen, welches nicht unseren typisch deutschen Essgewohnheiten entspricht kann man sich gewöhnen.

An einem Abend in der Woche, meistens am Ende, gibt es einen Abend am Grill oder am Lagerfeuer. Bei viel Musik und gemütlichen Beisammensein lässt man die Zeit im Trainingslager erfolgreich ausklingen.

Am letzten Trainingstag finden dann Prüfungen für einige Karateker satt.

Das Trainingslager in Polen ist nicht nur ein Ort zum trainieren sondern auch ein Ort zum erholen.

Juliane Bauch

Trainingslager Polen 2008

Auch in diesem Jahr hat Büki Sensei wieder ein Trainingslager für fleißige Karateka organisiert. Das Trainingslager wurde in Kolberg (polnische Ostseeküste) veranstaltet. Die Unterkunft war ein Sanatorium mit anliegenden Unterkünften für Urlauber. Unsere Zimmer waren spartanisch eingerichtet und die Betten sind für Personen über 1,80 m Lebensgröße ungeeignet, aber was tut man nicht alles für sein Training. Es gab drei Mahlzeiten pro Tag, wobei das Essen gewöhnungsbedürftig war, für Vegetarier als auch für „Allesfresser“.

Pro Tag gab es zwei Trainingseinheiten, die Anfänger (Weiß bis Blau) trainierten als erstes und im Anschluss schwitzten die Fortgeschrittenen (Braun bis Schwarz) in der Halle.
Neben dem Training hatte man genug Zeit, um auch mal an den Strand zu gehen oder die Stadt Kolberg zu besichtigen.
Am letzten Tag wurden noch einige Prüfungen abgenommen.
Am Ende dieses Tages gab es auch noch die altbekannte „Sayounara-Party“, bei der alle Karateka am Lagerfeuer zusammen saßen, redeten oder ein wenig „Erdbeersaft“ tranken.
Nach diesen erfahrungs- und trainingsreichen Tagen ging es wieder zurück nach Hause, vermutlich hat jeder einen Kater mitgenommen…doch bleibt es ein Geheimnis eines Jeden, ob nun Muskelkater oder einfach nur einen Kater von der „Sayounara-Party“.

Martin Bauch